Der letzte Urlaubstag auf Sizilien brach an. Und wieder einmal ohne fließendes Wasser. Diesmal war ich es nicht die es alle gemacht hat. Es lief einfach nicht. Also legten wir uns wieder ins Bett und warteten dösend und lesend auf Wasser aus dem Hahn. Nachdem es in der Wasserleitung gewaltig gekracht und gegluggert hat, konnte der Tag beginnen. Wir frühstückten wie immer sehr ausgiebig und Jörn schrieb dabei die Karten an die daheimgebliebenen Freunde.

Gegen 11.00 Uhr starteten wir in Richtung “Ragusa”. Dies sollte unser erstes Ziel für heute sein. Wir fanden es schnell und die Fahrt verlief ohne das typische italienischen Verkehrschaos. Die Stadt Ragusa ist zweigeteilt. In der Oberstadt stellten wir das Auto ab und liefen dann weiter Richtung Unterstadt. Die Unterstadt ist die Altstadt. Ragusa wird, so hat man den Eindruck, von den Touristen vergessen. Die Straßen waren wir leergefegt und da war es noch vor der Siesta. Wir steigen unzählig viele Treppen runter und hatten dabei einen wunderschönen Blick auf die Altstadt. Das Foto von heute zeigt im Übrigen die “Duomo di San Giovanni Battista”

Unser nächstes Ziel das Tages war “Modica”. Dies lag nur weniger Kilometer von Ragusa entfernt. Laut unseren Reiseführer soll Modica ein wundervoller Ferienort für den anspruchsvollen Reisenden sein. Dies eröffnete uns auf den ersten Blick so gar nicht. Kein Mensch war zu sehen. Wir stiegen wieder unzählig viele Treppen hoch und schlenderten durch die Altstadt. Schade ist nur das jedes zweite Haus dem Verfall preisgegeben ist. Wenn man viel Geld hätte, könnte man 2/3 der Stadt kaufen. Die Schilder “Zu Verkaufen” fallen einem immer wieder ins Auge.

Auch soll Modica die Stadt der Schokolade sein….? Aber nur wo..? Durch eine enge Gasse und unzähligen Stufen kamen wir wieder nach unten. Und irgendwie war da doch Leben. Und die Siesta schien vorbei. Es war gegen 16.00 Uhr. Wir kamen auf die Hauptstraße. Dort setzten wir uns in ein Cafe und genossen einen Kaffee, Eis und ein Stück Kuchen. Wir fanden dann auch die “Süße Verführung” und naschten. In den Läden der Hauptstraße versorgten wir uns dann mit Erinnerungen für zu Hause.

Der Heimweg zog sich ewig hin, so dass wir erst gegen 19.30 Uhr zu Hause ankamen. Wir aßen die Rester unseres Schinken und Salamie und ließen den Tag ausklingen.

Heute wurde mir nocheinmal so richtig bewußt, was für die Italiener “Siesta” heißt. Die sperren gegen 13.00 Uhr alles zu. Ob Laden, Bank oder Kneipe und gehen dann nach Hause. Und wenn die Welt untergehen würde. Sie machen Siesta. Gegen 16.30 Uhr geht es dann wieder los. Und die Straßen sind brechend voll. Nee Nee so kann man, glaube ich, wirtschaftlich nicht vorwärts kommen.

Morgen heißt es schon wieder packen und Heimflug :-( . So schnell vergeht eine Woche Urlaub.

Tag 07


Ein toller Morgen. Doreen kam nach dem morgentlichen Duschen aus dem Bad und meinte, sie hätte jetzt das Wasser alle gemacht… Und tatsächlich, als ich ins Bad ging, kam aus dem Wasserhahn kein Tropfen mehr. Also frühstückten wir erstmal. Unsere Gastgeberin lief schon hektisch über den Hof um für Abhilfe zu sorgen.

Nach dem wir uns frisch gestärkt hatten, das Wasser lief dann auch wieder, machten wir uns fertig für eine Landpartie. Wir fuhren Richtung Zentralsizilien, recht gemächlich auf kleinen und einsamen Landstraßen. In dem kleinen Örtchen Vizzini verloren wir kurzzeitig die Orientierung und standen mitten im Zentrum mit kleinsten Gässchen. Nach 2 Runden um den Ortskern fanden wir wieder unseren Weg.

Den ersten Stopp legten wir in Caltagirone ein. Dieser Ort ist das Zentrum der sizilianischen Keramikproduktion. Dementsprechend gab es hier viele Geschäfte mit Keramik. Das Beste war aber die barocke Innenstadt. Aber wie immer in Sizilien kann man sich nicht dem Eindruck erwehren, dass die besten Zeiten schon lange vorbei sind.

Unser nächstes Ziel war die Villa Romana del Casale. Diese wunderschöne römische Stätte ist vor allem wegen den vielfarbigen Fußbodenmosaiken bekannt. Wir haben inzwischen festgestellt, dass in Sizilien noch keine richtige Touristensaison ist. Aber hier an der Villa stapelten sich die Busse. Zum Glück war der PKW Parkplatz noch recht leer. Uns fiel sofort ein gut ausgestatteter T3 Bus aus Meppen ins Auge. Bewundernd liefern wir um den Bus drumrum. Danach stürzten wir uns ins Getümmel. Der Vorteil war, wir fanden recht fix eine deutsche Reisegruppe mit entsprechenden Reiseführer. So bekamen wir für lau eine tolle Erklärung der vielen Mosaiken. Nach dem Rundgang erfrischten wir uns mit einem Cafe Americano und einem Cafe Latte. Zurück am Parkplatz trafen wir die Besitzer des vorher erwähnten T3 Busses. Einen kurzen Plausch ließen wir uns nicht nehmen. Die Meppener haben ganze 3 Monate für ihre Reise eingeplant und es war erst 1 Monat um. Uns packte ein wenig der Neid… Wo man alles in 3 Monaten hinfahren könnte …

Die letzte Station des heutigen Tages war Enna. Wir parkten am Castello di Lombardia. Wir hatten inzwischen auch gelernt, dass man überall parken kann, wo es nicht ausdrücklich verboten ist. Am Castello, einer normannischen Burg, war es so stürmisch, dass ich kaum noch stehen konnte. So flüchteten wir in die Altstadt von Enna. Auch hier erwartete uns der morbide Scharm, wie auf der ganzen Insel. In einem Supermarkt deckten wir uns mit dem nötigen für unser Abendessen ein. Die Bestellung übernahm Doreen, die sich dafür einen italienischen Grundwortschatz aneignete.

Zurück in unserem Landhaus deckten wir unseren Tisch und ließen den Tag nochmal Revue passieren.

Tag 06


Heute haben wir gleich mehrmals erfahren müssen was sizilianische Ruhe ist. Es begann schon zum Frühstück. Wir sahsen wieder gegen 9.30 Uhr am Tisch und die Oma des Hauses brachte uns Wurst, Saft, Honig…. usw. Sie fragte uns wie jeden Tag was wir noch trinken wollen. Jörn bestellte wieder seinen Cafe ( ihr wisst schon zum Wecken von Toden ) und ich bestellte wieder eine Kanne Milch. Wir begannen schon einmal zu essen… Und wir waren mit essen fertig, als wir die Omi nochmal an unseren Cafe errinnerten. Ach ja da war doch noch was… Wir setzten uns dann in den Garten und genossen unseren Cafe. Die Katzen des Hauses setzten sich neben uns. Es war herrlich. Sizilianische Ruhe eben. :-)

Wir starteten dann Richtung “Acireale”, unserem ersten Ziel für heute. Laut Reiseführer ein Geheimtipp. Das war es auch. Klein, verschlafen und mit wunderschönen barocken Bauwerken. In der Kirche von Acireale fand ein Hochzeit statt. Gefühlt nahm die ganze Stadt teil. Der Verkehr war quasi lahmgelegt und nichts ging mehr, weil jeder mal schauen und herzen wollte. Es ging weder vor noch zurück. Sizilianische Ruhe eben. Und wir mitten drinn.

Als nächstes machten wir uns auf in die “Gole d´Alcantara “. Eine Schlucht, welche man hoffentlich besichtigen kann. Als wir ankamen erkannten wir, dass man hier auf wirklich riesigen Besucherandrang vorbereitet war. Der heute Gott sein Dank ausblieb. So hatten wir in aller Ruhe die Möglichkeit erst den Nationalpark und dann die Schlucht zu besichtigen. Leider hat man uns nur in einen kleinen Teil gelassen, weil zu viel Wasser in der Schlucht war. Nun ja wenigstens was.

Als wir wieder am Auto waren, machten wir uns schnell “Stadtfein” und machten uns auf zu unserem dritten Ziel des heutigen Tages. Die Stadt “Taormina”. Wir erreichten die Stadt recht schnell. Taormina ist eine Stadt die Quasi an den Felsen gebaut wurde. Mit sehr engen Straßen und viel zu wenig Parkplätzen. Nun stelle man sich vor: Eine Straße so breit wie die Schönbacher Hauptstr. Es parken links und rechts Autos. Aber nicht wie wir Deutschen parken würden. Nein. Da wo der Karn ausgeht, bleibt er stehen. Völlig egal das dabei die Straße noch enger wird. Und dann kommt einem auf so einer zugeparkten Straße noch ein Bus entgegen und Du wirst von 2 Vespas überholt. Wohlgemerkt eine Links und eine Rechts. Da war es bei mir vorbei mit der sizilianischen Ruhe. Mein Herz schlug mir bis zum Hals. Gut das Jörn fuhr und das er das richtig klasse gemeistert hat. Ich habe einfach nur die Augen zugemacht.

Wir hatten jedenfalls irgendwann einen Parkplatz und schlenderten in die Stadt. Eine sehr schöne Stadt, jedoch touristisch sehr überlaufen. Wir schauten uns das “alte griechische Theater” an und ließen uns durch die Gassen treiben. Einen wunderschönen Blick hatte man auf den Äthna. Für diesen Blick fuhren wir dann noch weiter den Berg hoch bis wir in das doch sehr einsame Städtchen “Castelmola” kamen. Dort war der Blick noch schöner. Es zog ein gewaltiger Sturm auf, der uns kräftig durchblies. Wir wollten unbedingt noch die Sonne untergehen sehen und nutzen die Zeit bis dorthin für ein Abendbrot. Viel Auswahl an Kneipen hatten wir nicht. Wir fanden eine die ganz gut war. Nichts besonders aber ganz günstig. Jörn machte dann noch einige Bilder vom Äthna. Leider ohne glühende Lava.

Nun sitzen wir mit einem Glas Weißwein im Bett und planen die nächsten Tage.

Tag 05


Naja nicht ganz, dass meiste waren nur Wolken. Nur ein dünner Rauchfaden kündete vom letzten Ausbruch. Aber fangen wir mit dem Beginn des Tages an.

Wir ließen den Tag wieder ruhig beginnen. Heute waren wir die letzten, die zum Frühstück kamen. Die anderen Gäste, allesamt Holländer bereiteten sich gerade auf ihre Abreise vor. Wir genossen derweilen unser Frühstück. Wollten wir doch gut gestärkt sein für unseren Ausflug zum Äthna. Beschwerlicher noch war allerdings die Fahrt dorthin. Anfänglich ging es noch gut voran. Aus dem Radio dröhnte “Smoke on the Water” aber irgendwie kamen wir zur Hauptgeschäftszeit durch ein paar größere Städte. Somit wurde der Verkehr deutlich dichter. Die Tatsache, dass die Italiener dort parken wo ihr Auto ausrollt, sorgte auch nicht dafür, dass mehr Platz auf den Straßen war. Grundsätzlich gilt im italienischen Straßenverkehr beherzt in die Richtung fahren, in die man möchte und hoffen dass alles gut geht. Geht es ja auch … meistens.

Bis auf 1.900 Meter kämpften wir uns mit dem Auto hoch. Die Landschaft wurde mit jedem Höhenmeter karger. Die letzten Kilometer fuhr man direkt durch ein Lavafeld. Oben angekommen … findet man alles was Touristen wollen. Und wir fanden viele Touristen. Also warme Sachen angezogen und Rucksack geschnappt. Mit der Seilbahn wollten wir dann noch ein paar Höhenmeter gewinnen um eine Runde unterhalb des Gipfels zu drehen. Das mit der Seilbahn ersparten wir uns. Die wollten von uns beiden knappe 60,00 EUR. Soviel war uns dann ein Berg mit Loch doch nicht wert. Wir marschierten dann in Richtung einer der Nebenkrater. Also ich muss mal sagen, auf erkalteter Lavaasche einen Berg hoch zu laufen, macht deutlich weniger Spass wie ich dachte. Während du einen Schritt nach oben läufst, rutscht du einen halben wieder runter. Das führte dazu dass ich nach wenigen Metern am hyperventilieren war. Nach einigen Minuten war ich auch wieder ruhig genug für einige Fotos. Während ich Fotos sammelte, sammelte Doreen Steine. Nach unserer Runde um die Krater stärkten wir uns und rollten mit dem Auto wieder die Hänge hinab.

Für den Abend hatten wir uns wieder mit frischem Obst und Gemüse eingedeckt. Wurst, Käse und Wein hatten wir noch genug im Kühlschrank.

Tag 04


Ab heute wollten wir uns dem sizilanischen Lebensstill anpassen. Das hieß für uns, dass wir erst gegen 10.00 Uhr am Frühstückstisch saßen. Beim Frühstück geben sich die Gastleute immer sehr viel Mühe. Es gab wieder leckeren Joghurt, Ei, selbstgemachte Orangenmarmelade, Honig, Käse, Salamie. Jörn trank wieder den Kaffee, welcher nach seinen Worten “Tote aus dem Grab” holt und ich trank lauwarme Milch. Heute gab es statt dem süßem, weißen Getränk Ananassaft. Mir war es recht.

Gegen 10.45 Uhr starteten wir. Da es morgens leicht regnete entschieden wir uns zu einer Tour in das nahe gelegene Syrakus. Schon nach wenigen Minuten erreichten wir den Parkplatz. Ich bin immer wieder über die Freundlichkeit der Italiener überrascht. Ein älterer Herr schenkte uns sein Parkticket, was jedoch zeitlich nicht zu unserem Tagesplan passte. Deshalb musste mir ein weiterer Herr, den doch etwas umständlichen Parkautomat erklären. Er bemühte sich freundlich mir auf Englisch zu helfen. Sehr nett. :-)

Unser erste Weg sollte Richtung Ortygia gehen. Dies ist eine kleine, vorgelagerte Halbinsel. Diese Halbinsel ist Quasi das Zentrum der Stadt Syrakus. Wir schlenderten am Ufer einmal um die Halbinsel herum. Inzwischen war auch der Himmel wieder aufgezogen und die Sonne schien vom blauen Himmel bei angenehmen 25 Grad und einer Prise vom Meer.

Ortygia hat einiges zu bieten. Als erstes besuchten wir die alte Festung, welche am äußersten Zipfel der Halbinsel dem Meer trotzt. Schon sehr beeindruckend. Wir ließen uns duch die engen Gassen treiben und erreichten dabei den Piazza del Duomo. Ein nicht nur von außen beeindruckendes Bauwerk, sondern auch ein schöner Platz mit vielen Cafes und Kneipen.

Wir ließen uns weiter treiben. Dabei fiel uns wieder ein, dass wir uns dem sizilanischen Lebensstill anpassen wollten. Das hieß für uns… Wir suchten uns so gegen 14.00 Uhr eine Kneipe um Mittag zu essen. Nach kurzer Zeit fanden wir in einer wiklich engen Gasse, ein Restaurante, welches voll war mit Italienern. Da kann das Essen nicht schlecht sein, dachten wir uns und suchten noch einen kleinen Tisch für uns zwei. Der Wirt kam gleich gelaufen um uns mind. 5 Mal mit Handschlag zu begrüßen. Wir suchten uns Überbackenes Kaninchen aus. Leider war dies wohl gerade aus. So dass es dann “Spargetti nach Syrakus Art” und “Farfalle mit Tomaten und Rucolla” wurde. Es war wirklich lecker. Und nach gefühlen 10 Handschlägen zum Abschied, waren wir satt und zufrieden wieder unterwegs.

Nun wollten wir in die Neustadt von Syrakus. Jedoch schon nach wenigen Hundert Metern erkannten wir, dass sich das nicht lohnt.Unser schöner Eindruck von der Altstadt würde nur getrübt werden. Also suchten wir unser Auto und fuhren wieder Richtung Landhaus.

Auf dem Weg kauften wir noch frische Erdberren, Tomaten, Wein und Wurst sowie Käse für den Abend ein.

Im Landhaus angekommen, machten wir noch einen kleinen Spaziergang duch die Zitronen und Orangenhaine und ließen den Abend bei Wein und leckerem Essen ausklingen.

Eingangs erwähnte ich ja, dass wir uns dem sizilanischen Lebensstill anpassen wollen. Zusammengefasst heißt das. : -> Ausschlafen,-> Gegen 10.00 Uhr Frückstück, -> 14.00 Uhr ausgiebig Mittag essen. -> Um 20.00 -21.00 Uhr Abendbrot. So kann man sich das Leben gefallen lassen. Das nenn ich ” Dolche Vita”

Tag 03


Mit den ersten Sonnenstrahlen weckte uns ein Konzert aus Zwitschern und Zirpen. Das Vogelkonzert klang gewaltig. Und doch dauerte es noch einige Zeit bis wir uns aus dem Bett schälten.

Kurz nach 9 Uhr war dann unser Frühstück angerichtet. Es gab Orangenmarmelade, Honig, Schinken und Käse. Dazu Kaffee, Tee oder Milch sowie eine weiße Flüssigkeit, die wir nicht identifizieren konnten und auf die Erklärung unserer Gastwirtin konnten wir uns keinen Reim machen. Na so toll schmeckte es dann auch nicht.

Frisch gestärkt starteten wir dann in Richtung Cava Grande. Eine tiefe Schlucht durch die sich ein Fluß schlängelt und immer wieder Wasserbecken bildet in denen man schwimmen könnte. Ja genau könnte, denn die Schlucht war geschlossen. Ich war sowas von satt. Da können die auch gleich Ihren Ätna schliesen…

Es half ja alles nix und so planten wir um und fuhren nach Noto. Ein barocke Stadt mit vielen Palästen und Kirchen. Das ganze städtische Leben spielte sich an der Hauptachse, der Corso Vittorio Emanuele ab. Heute ist Sonntag und entsprechend viel los. Noto ist auch berühmt für sein Eis. Und dies ist wirklich genial. Für nur 2 Euro bekamen wir eine leckere und rießige Portion Lemoneis.

Nachdem Bummel durch die Stadt, es waren inzwischen über 30°, war uns nach einer Abkühlung. Unser Reiseführer empfahl ein Naturschutzgebiet, das einen unberührten und quasi einsamen Strand bot. Unberührt auf jeden Fall. Einsam ist allerdings was anderes. Das Wasser war herrlich erfrischend. Mussten wir doch um an den Strand zu gelangen vorher eine halbe Stunde durch die sengende Sonne laufen.

Zum Abschluss des Tages suchten wir uns ein Restaurante um unseren inzwischen großen Hunger zu befriedigen. Aber zum einen waren wir viel zu zeitig dran und zum anderen fanden wir einfach nix. So landeten wir doch wieder in unserem Landhaus und bestellten eine Pizza. Für morgen haben wir uns vorgenommen unseren Rhythmus etwas zu ändern, so dass wir abends erst deutlich später essen wollen.

Tag 02


Heute beginnt also unsere Reise nach Sizilien. Da unser Flug von Berlin Tegel erst um 15:20 Uhr startete hatten wir früh genug Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. Nach dem dann alles im Auto verstaut war, ging es los. Nach einer unspektkulären Fahrt erreichten wir Berlin. Wir hatten einen Stellplatz etwas abseits des Flughafens gebucht. Alles klappte wunderbar. Während wir noch warteten, plauschten wir etwas mit der Inhaberin des Parkplatzes. Sie erzählte uns ein wenig über die Auswirkungen der nun doch nicht erfolgten Eröffnung des Flughafen Berlin-Brandenburg.

Wir haben auch einen Tipp für euch. Wenn ihr möglichst schnell und ohne Probleme durch die Flughafenabfertigung wollt, dann ladet euch euer Ticket auf das Handy. Noch gibt es scheinbar keine Geräte, die das Ticket richtig lesen können. So wurden wir also immer nur nach unserem Ziel und dem Namen gefragt. Es funktionierte echt wunderbar. :-)

Als Mietwagen gab es diesmal einen Ford Fiesta. Kaum Kratzer, keine Dellen und mit 61.000 km fast noch neu. Unser Landhaus fanden wir nicht auf Anhieb. Das Hinweisschild war dann doch etwas klein. Hier angekommen orderten wir erstmal eine Pizza und gönnten uns dazu eine Flasche Wein. Nun beratschlagen wir, was morgen unternommen wird.

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Posted from Syracuse, Sicily, Italy.


Es ist mal wieder soweit. Wir haben Urlaub. Natürlich heißt das auch wieder – wir sind unterwegs. Alles begann an einem grauen Sonntagnachmittag im Februar. Noch hatten wir keine Planungen für unsere Urlaube. Dafür um so mehr Ideen. Doch dies vereinfacht die Sache nicht unbedingt. Immer wieder suchten wir uns Ziele aus. Mal gab es unmögliche Flugzeiten. (Was bitte soll ich früh um 1.30 Uhr in Ankara?) Oder die Flugpreise verschlugen uns den Atem. Als Doreen plötzlich Sizilien vorschlug. Und dann ging alles ganz schnell. Wir fanden günstige Flüge und ein kleines Landhaus mit Ferienwohnungen in der Nähe von Siracusa.

So nun 3 Monate später ist es soweit. Morgen geht unser Flieger. Für eine Woche gibt es ja nicht viel mitzunehmen … Vor einigen Urlauben stellte mal schon jemand fest, dass unser technisches Equipment mit jedem Urlaub zunimmt. So allmählich kann ich das wohl nicht mehr abstreiten. Der erste Urlaub im Jahr 2005 wirkte da irgendwie noch deutlich rustikaler. Damals war die einzige technische Ausstattung eine analoge Spiegelreflexkamera und vielleicht ca. 10 Farbfilme. Wir waren damals in Norwegen. Kartenmaterial gab es genauso wenig wie ein GPS Gerät oder gar einen Kompass. Das wichtigste war ein Regenüberzug für Mensch und Rucksack. Nach Sizilien wird ein neuer Höhepunkt erreicht. Neben einer digitalen Spiegelreflexkamera gibt es eine kleine stossfeste und wasserdichte digitale Knipse, 2 Stative, einen Nodalpunktadapter, ein GPS-Logger, ein GPS Gerät mit Kartenanzeige, SD-Karten für mehrere 1000 Fotos, ein Smartphone, ein Netbook, ein Navi für den Mietwagen, diverse Akkus und Ladegeräte. Auf gut deutsch, einen ganzen Rucksack voller Technik. Ich brauche für die Vorbereitung und Zusammenstellung schon mehr Zeit wie für das Raussuchen meiner restlichen Sachen. Vielleicht sollte ich mich mal wieder auf das wesentlichen konzentrieren. :-)

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Posted from Hohenstein-Ernstthal, Sachsen, Germany.


Höhen Profil
Tara Rafting

Posted from Chemnitz, Sachsen, Germany.


Höhen Profil
Sucha Bela

Posted from Chemnitz, Sachsen, Germany.


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